Rezension Sommernachtstod von Anders de la Motte

Rezension

Sommernachtstod von Anders de la Motte

 

Diese Rezension kennzeichne ich gem. § 2 Nr. 5 TMG als Werbung, da es sich hier um ein Rezensionsexemplar handelt: 

©Knaur Verlag

 

 

Klappenbroschur, Droemer TB
02.05.2018, 432 S.

ISBN: 978-3-426-30624-6
Diese Ausgabe ist lieferbar

 14,99 €

 

 

 

Zum Inhalt:
Ein Kind verschwindet, ein Dorf schweigt – ein fesselnder Kriminalroman von Schwedens peisgekröntem Autor Anders de la Motte

Ein Schatten scheint über einem Dorf in Südschweden zu liegen, seit dort vor 20 Jahren der kleine Billy Lindh spurlos verschwand. Die Mutter des Jungen nahm sich daraufhin das Leben, ein Verdächtiger, dem aber nichts nachgewiesen werden konnte, tauchte unter und ließ Frau und Kinder im Stich.

Nun kehrt Billys Schwester, die Therapeutin Vera Lindh, in ihren Heimatort zurück: Ihr neuer Patient Isak hat ihr eine alarmierende Geschichte über einen verschwundenen Jungen erzählt, und Vera will endlich wissen, was damals wirklich geschehen ist. Längst nicht jedem im Dorf gefallen ihre hartnäckigen Fragen. Und wie vertrauenswürdig ist eigentlich Isak?

Zum Autoren:
Anders de la Motte, geboren 1971, arbeitete mehrere Jahre als Polizist in Stockholm und in der Security-Branche, bevor er Schriftsteller wurde. 2010 erhielt er für sein Debüt „Game“ den Preis der Schwedischen Akademie der Krimiautoren. Sein Roman „UltiMatum“ wurde 2015 als bester schwedischer Kriminalroman ausgezeichnet. Er lebt mit seiner Familie in der Nähe von Malmö.

Meine Meinung:

Ich bin durch den interessanten Klappentext auf das Buch aufmerksam geworden. Freundlicherweise wurde mir das Buch vom Verlag zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt worden. Dies beeinflusst aber in keinster Weise meine Meinung.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir direkt gelungen. Das Buch konnte mich auch von Anfang bis Ende fesseln. Zum Ende hin wurde es dann noch einmal richtig spannend.

In letzter Zeit lese ich Kriminalromane eigentlich nur noch sehr wenig, aber von diesem hier war ich denn doch positiv überrascht.

Man lernt hier Vera kennen, die in den letzten Jahren versucht hat, ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen und einen Neuanfang zu starten. Dann passieren aber plötzlich seltsame Dinge, die mit ihrer Vergangenheit zu tun haben und nun muss sie sich diesen stellen. Vor allem muss sie heraus finden wer Isakt wirklich ist.

Ich habe es gar nicht so wirklich als Kriminalroman empfunden. Auf jeden Fall wollte ich einfach nur wissen, was es mit dem Verschwinden von Veras Bruder auf sich hat und was mit ihm im Endeffekt passiert ist.

Das Buch konnte auch mit einigen überraschenden Wendungen aufwarten. Die Auflösung fand ich wirklich überraschend, damit hatte ich so gar nicht gerechnet.

Alles in allem kann ich hier eine Kauf- und Leseempfehlung aussprechen, meiner Meinung nach auch Thrillerlesern und solchen, die gerne über Fälle von verschwundenen Kindern lesen oder so wie ich interessiert an Cold Case Fällen sind.

Von mir bekommt das Buch 4 Sterne.

4 von 5 Sternen

Cover, Buchdetails und Klappentext: ©Knaur Verlag
Autoreninfos: ©Knaur Verlag
Rezension: ©lenisveasbücherwelt
Beitragsbild: ©Knaur Verlag

 

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