Rezension Das Tagebuch meines Verschwindens von Camilla Grebe

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DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Schwedischen von Gabriele Haefs
Originaltitel: HUSDJURET
Originalverlag: Wahlström & Widstrand
Paperback , Klappenbroschur, 608 Seiten, 13,5 x 20,6 cm, 2 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-442-71881-8
Erschienen am  09. September 2019
 
 
Eine Tote, mitten im Wald. Getötet an dem Ort, wo vor Jahren das Skelett eines kleinen Mädchens lag. Ein cold case, der nie gelöst wurde. Wer sind die Toten? Was hat der spurlos verschwundene Kommissar mit ihnen zu tun? Und warum erinnert Profilerin Hanne sich an keine Ermittlungsergebnisse? Die Einwohner des kleinen trostlosen Omberg, das mitten zwischen dunklen Kiefernwäldern liegt, halten sich bedeckt. Doch niemand, nicht einmal die Polizei, kann der Wahrheit entkommen, die sich nach jahrelangem Schweigen bahnbricht…
 
Zur Autorin
 
Camilla Grebe und Åsa Träff sind Schwestern, aufgewachsen in Älvsjö in der Nähe von Stockholm. Der Roman „Die Therapeutin“ war ihr erstes Gemeinschaftsprojekt, fast zwangsläufig entstanden aus ihrer Liebe zur Kriminalliteratur. Camilla, geboren 1968, lebt in Stockholm mit ihrem Mann, zwei Kindern und einem Dalmatiner. Sie ist studierte Betriebswirtin, hat den Hörbuchverlag „StorySide“ gegründet und betreibt ein Beratungsunternehmen. Åsa, geboren 1970, lebt in Gnesta mit ihrem Mann und zwei Kindern. Sie arbeitet als Psychologin mit dem Schwerpunkt Verhaltenstherapie und betreibt in Stockholm mit drei Kollegen eine Gemeinschaftspraxis, die sich auf Angststörungen und neuropsychologische Störungen spezialisiert hat.
 

Meine Meinung

Ich habe ja vor einiger Zeit auch schon mit Begeisterung den 1. Teil dieser Reihe gelesen, obwohl ich es bei Thriller nicht so gerne mag, wenn die Bücher über 500 Seiten haben. 

Es fing hier aber direkt sehr spannend an. Malin, jetzt bei der Polizei, hat damals als Kind mit Freunden das Skelett einer Kinderleiche entdeckt. Nun wird in der Gegend eine Frauenleiche gefunden, gleichzeitig verschwinden zwei Ermittler, Hanne und Peter. Was hat das alles miteinander zu tun. Und warum wird Hanne im Wald aufgefunden, ohne Erinnerung an das Geschehene. 

Es war alles sehr mysteriös und ich habe gar nicht gemerkt, wie schnell ich im Buch vorankam. Der Schreibstil war sehr flüssig und es hatte auch nur wenige Längen. Zum Ende hin wurde es dann auch richtig spannend. 

Mir hat der Nebencharakter Jake sehr gut gefallen. Er findet Hannes Tagebuch, das diese schon länger wegen ihrer Erinnerungslücken führt und gerät auch in Gefahr. 

Auch fand ich den Bezug zum Titel des Buches sehr interessant. Man erfährt dadurch sehr viel von der Ermittlerin Hanne. 

Alles in allem hat mir auch dieser 2. Teil richtig gut gefallen. Es war trotz der vielen Seiten fast durchgängig spannend und konnte mich total fesseln. Daher kann ich eine klare Kauf- und Leseempfehlung aussprechen und vergebe sehr gute 4,5 Sterne. 

 

4,5 von 5 Sternen  

Cover, Buchdetails und Klappentext: ©btb Verlag
Infos zur Autorin: ©btb Verlag
Rezension: ©lenisveasbücherwelt.de
Beitragsbild: ©lenisveasbücherwelt.de

 

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