Rezension Liebe und Verderben von Kristin Hannah

Rezension 

Unbezahlte Werbung -Rezensionsexemplar-

 

 

©Aufbau Verlag

 

Liebe und Verderben
Roman
Übersetzer/in Gabriele Weber-Jarić
Gebunden mit Schutzumschlag, 591 Seiten
Rütten & Loening
978-3-352-00913-6 

22,00 € *)

Inkl. 7% MwSt.

Zum Buch

Ich bin hier und werde niemals aufhören, auf Dich zu warten.

1974: Als Lenora Allbright mit ihren Eltern nach Alaska zieht, ist die Familie voller Hoffnung, das Trauma des Krieges, das der Vater in Vietnam davongetragen hat, hinter sich zu lassen. In Matthew, dem Sohn der Nachbarn, findet Leni einen engen Freund, und aus ihrer Vertrautheit entwickelt sich bald eine junge Liebe. Doch auf die Schönheit des Sommers in Alaska folgt unweigerlich die Finsternis des Winters, und je länger diese andauert, desto weniger vermag Lenis Vater die in ihm wohnenden Dämonen zu bändigen. Schon bald müssen die beiden jungen Liebenden um ihr Miteinander kämpfen – bis sie eines Tages auszubrechen versuchen …

Mit emotionaler Wucht erzählt Kristin Hannah eine große Geschichte über unsere Verletzlichkeit, wenn wir zum ersten Mal lieben, über die dunklen Seiten der Liebe und über die niemals endende Verbundenheit zwischen einer Mutter und ihrem Kind.

Zur Autorin

Kristin Hannah, geboren 1960 in Südkalifornien, arbeitete als Anwältin, bevor sie zu schreiben begann. Heute ist sie eine der erfolgreichsten Autorinnen der USA und lebt mit ihrem Mann im Pazifischen Nordwesten der USA. Nach zahlreichen Bestsellern war es ihr Roman „Die Nachtigall“, der Millionen von Lesern in über vierzig Ländern begeisterte und zum Welterfolg wurde.

Erster Satz

In jenem Frühjahr kam der Regen in so schweren Sturmböen, dass er an den Dächern der Häuser riss und lärmte.

Meine Meinung

Ich habe ja erst vor einigen Wochen Die Nachtigall der Autorin gelesen. Das Buch hat mich ja emotional total mitgenommen, ich hatte noch nie ein solch emotionales Buch über den 2. Weltkrieg gelesen, welches in Frankreich gespielt hat. Dies war mein erstes Buch der Autorin und deshalb musste jetzt schnell ein weiteres Buch der Autorin her. Da hat sich ihr neuestes Werk sehr angeboten. 

Der Einstieg in die Geschichte ist mir auch wieder direkt gelungen. Der Schreibstil der Autorin war von Anfang an wieder sehr intensiv. 

Man lernt hier Lenora kennen, die mit ihrer Mutter und ihrem traumatisierten Vater (er war in Vietnam im Krieg) nach Alaska zieht. Sie wollen dort einen Neuanfang machen und hoffen, dass es dem Vater dort besser geht. Dem ist leider nicht so. 

Lenora und ihre Mutter haben sehr unter dem gewalttätigen Vater zu leiden. Lenora freundet sich direkt mit dem Nachbarsjungen Matthew an und mit den Jahren wird eine große erste Liebe daraus. Dem stellt sich ihr Vater aber in den Weg und es folgen einige schicksalhafte Wendungen.

Ich muss sagen, das erste Drittel des Buches war sehr interessant, ich konnte es gar nicht aus der Hand legen. Im zweiten Drittel waren dann aber leider sehr viele Längen drin, das ist auch mein einzigster Kritikpunkt an diesem Buch. Das letzte Drittel war einfach nur toll, ich habe mit Lenora mit gelitten und auch am Schluss kamen mir sogar die Tränen. Lediglich das Ende fand ich etwas unrealistisch, aber das ist auch wieder reine Geschmackssache. 

Mein Fazit

Alles in allem kann ich hier eine ganz klare Kauf- und Leseempfehlung aussprechen. Man taucht in Lenoras Welt ein und möchte es ihr einfach nur leichter machen, was natürlich nicht geht. Dieses Buch hat mich emotional auch wieder total packen können und ich kann es gar nicht erwarten, weitere Bücher der Autorin zu lesen.

Lediglich die Längen haben den Lesegenuss etwas gestört, möchte diesmal aber ausnahmsweise keinen Stern für abziehen, da 4 Sterne für diese gewaltige Lebensgeschichte einfach nicht reichen.

Daher bekommt das Buch von mir 5 Sterne.

Cover, Buchdetails und Klappentext: ©Aufbau Verlag
Autoreninfos: ©Aufbau Verlag
Rezension: ©lenisveasbücherwelt
Videorezension: ©lenisveasbücherwelt
Beitragsbild: ©lenisveasbücherwelt
Sterne: ©icons8.de

 

 

 

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