Rezension Der Totensäer von Chris Karlden

Rezension

©Independently published

 

  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 326 Seiten
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.

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Klappentext

Ein Vater auf der verzweifelten Suche nach seiner Tochter. Ein Mörder, der verhindern will, dass er sie findet. Wie weit werden beide gehen? 

Über zwei Jahre ist es her, dass Lucy, die Tochter von Hauptkommissar Adrian Speer, entführt wurde. Unverhofft finden sich im Zuge der Aufklärung einer Mordserie erstmals Hinweise auf ihren Verbleib. Ein ominöser Unbekannter mit dem Decknamen Sammler hat Lucy zusammen mit zwei weiteren Mädchen in seiner Gewalt. Mit Hilfe seines Partners Hauptkommissar Robert Bogner stürzt Speer sich in eine atemlose Suche. Gleichzeitig zieht ein eiskalter Mörder eine blutige Spur durch die Stadt. Als die beiden Ermittler einen Zusammenhang mit Lucys Entführung herstellen können, geraten plötzlich auch Speer und seine Familie ins Visier des Killers. Schon bald können Speer und Bogner nur noch wenigen Menschen trauen, während sich die Ereignisse gnadenlos zuspitzen und der Sammler das Schicksal der Mädchen besiegeln will. 

„Der Totensäer“ ist Teil 2 der Romanreihe rund um die Kommissare Adrian Speer und Robert Bogner, die einer Berliner Mordkommission zur Aufklärung ungelöster Fälle und besonders grausamer Verbrechen angehören. Die Kriminalfälle des Ermittlerteams sind je Band in sich abgeschlossen. Jedoch entwickeln sich die Figuren im Verlauf der Buchreihe weiter, und sie persönlich betreffende Handlungsstränge werden von Band zu Band fortgeführt. Das Buch kann aber unabhängig von Teil 1 „Der Totensucher“ gelesen werden, auch da ein kurzer Rückblick am Anfang mit dem bereits Geschehenen vertraut macht.

Zum Autor

Chris Karlden, geb. 1971, studierte Rechtswissenschaft, arbeitet derzeit als Jurist in der Gesundheitsbranche und lebt mit seiner Familie im Südwesten Deutschlands. Von jeher hat er einen Hang zu kreativen Tätigkeiten. Bevor er sich an seinen ersten Roman wagte, schrieb er Gedichte, Kuzgeschichten, Songs und Songtexte, spielte Gitarre und beschäftigte sich mit dem Drehbuchschreiben. Außerdem arbeitete er als Videojournalist und gestaltete tagesaktuelle Fernsehbeiträge. Sein erster Psychothriller „Monströs“ wurde im Jahr 2012 zum E-Book Bestseller bei Amazon, was ihn motivierte weitere Thriller zu schreiben. So erschien 2014 der Psychothriller „Unvergolten“ und 2016 „Der Todesprophet“.

Erster Satz

Der Mann, der heute Nacht auf seiner Liste stand, betrat die spärlich beleuchtete, etwa hundert Meter lange Fußgängerunterführung.

Meine Meinung

Abgesehen von seinem Debüt habe ich ja bereits alle Bücher des Autoren mit Begeisterung gelesen, aber Monströs wird auch alsbald von mir gelesen.

Bei dieser Neuerscheinung handelt es sich ja um den 2. Teil der Speer und Bogner-Reihe. Lucy, die Tochter von Adrian Speer, ist immer noch spurlos verschwunden und er gibt alles, um sie wieder zu finden. 

Der Einstieg ist mir wieder recht gut gelungen, der Schreibstil war auch wieder sehr flüssig. Ich muss aber sagen, dass ich in der ersten Hälfte ein wenig die Spannung vermisst habe. 

Gefallen hat mir, dass es immer wieder Passagen mit den Entführungsopfern gibt, so dass man auch mehr über Lucy und ihre Mitgefangenen erfährt. 

Zwischendrin hatte das Buch für immer doch schon einige Längen, die mir das Lesen etwas erschwert haben.

Zum Ende hin wurde es dann wieder sehr spannend, so dass ich gar nicht mehr aufhören wollte, weiter zu lesen. 

Alles in allem muss ich sagen, dass mir dieser 2. Teil der Reihe nicht so gut gefallen hat wie seine anderen Werke, vor allem die Einzelbände konnten mich mehr fesseln und überzeugen. 

Nichts desto trotz gehört Chris Karlden für mich zu einem der besten deutschen Thrillerautoren und ich werde auch weiterhin jedes Buch von ihm lesen. 

Von mir bekommt dieses Buch 3,5 Sterne. 

3,5 von 5 Sternen

 

Cover, Buchdetails und Klappentext: ©Indepently published/Amazon.de
Infos zum Autoren: ©Amazon.de
Rezension: ©lenisveasbücherwelt.de
Beitragsbild: ©lenisveasbücherwelt.de

 

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