Rezension 10 Stunden tot von Stefan Ahnhem

Rezension

©Ullstein Verlag
  • Klappenbroschur
  • 496 Seiten
  • Aus dem Schwedischen übersetzt von Katrin Frey.
  • ISBN-13 9783550200052
  • Erschienen: 02.05.2019
  • Aus der Reihe „Ein Fabian-Risk-Krimi“
  • Band 4

Klappentext

Ein Mörder wählt seine Opfer scheinbar zufällig aus. So hinterlässt er keine Spuren. Kommissar Fabian Risk und das Helsingborger Kommissariat stehen vor einem Rätsel. 

Helsingborg ist nicht mehr der idyllischen Ort an der schwedischen Küste, der er mal war. Während eine Reihe von Morden die Stadt erschüttert, kämpft Kommissar Fabian Risk gegen sein ganz persönliches Leid: Seine Familie droht an seiner Arbeit als Mordermittler zu zerbrechen. Aber sein Job ist sein Leben. Er kann nicht anders und nimmt sich der Aufklärung der Morde an, doch er findet keine Spur. Risk und seine Kollegen ahnen nicht, dass der Täter seine Opfer durch ein Würfelspiel rein zufällig auswählt, genau wie die Mordwaffe und den Tatort. So lassen sich keinerlei Verbindungen zu ihm herstellen. Wird dieser Fall ungelöst bleiben?

Zum Autor

Stefan Ahnhem ist einer der erfolgreichsten Krimiautoren Schwedens. Seine Bücher sind allesamt Bestseller und preisgekrönt. Bevor Ahnhem begann, selbst Krimis zu schreiben, verfasste er Drehbücher unter anderem für die Filme der Wallander-Reihe. Er lebt mit seiner Familie in Kopenhagen.

Erster Satz

Inga Dahlberg versuchte, an etwas anderes zu denken.

Meine Meinung

Ich habe ja bisher alle Teile der Reihe gelesen und teilweise gehört, da die Hörbücher ja von David Nathan vertont wurden. Daher war ich nun sehr gespannt auf den endlich erschienenen 4. Teil der Reihe. 

Obwohl die Erscheinung des 3. Bandes schon eine Zeitlang her ist, bin ich gut in die Geschichte rein gekommen. Es fing auch direkt interessant an mit dem ersten Opfer, welche einen Bezug zu einen der Kollegen von Fabian Risk hatte. Dieser Mordfall liegt aber schon ein paar Jahre zurück, bevor Fabian Risk dort angefangen hat. 

Zwischendrin gab es immer Kapitel, in denen der Serienmörder zu Wort kommt und sozusagen erklärt, wie er sich seine Opfer aussucht. Diese Kapitel fand ich leider wahnsinnig langweilig. 

Je weiter das Buch vorangeschritten ist, umso langatmiger wurde es leider auch. Meiner Meinung nach wird die Reihe einfach mit jedem Band schwächer, am besten hat mir noch der 1. Teil gefallen. 

Auch das Ende konnte mich leider nicht begeistern, da es wieder sehr offen geblieben ist, wie es im Umkreis von Fabian Risk weiter geht und auch eine gefährliche Situation ungeklärt bleibt. Das gefällt mir hier einfach nicht, da die weiteren Bände auch immer recht lange auf sich warten lassen. 

Alles in allem konnte mich dieser 4. Teil der Reihe leider nicht begeistern und überzeugen. Ich finde es sehr schade, dass die Reihe so nachgelassen hat, denn eigentlich mochte ich die Fabian Risk-Reihe immer sehr gerne. 

Von mir bekommt das Buch daher leider nur 3,5 Sterne. 

3,5 von 5 Sternen

Cover, Buchdetails und Klappentext: ©Ullstein Verlag
Infos zur Autorin: ©Ullstein Verlag
Rezension: ©lenisveasbücherwelt.de
Beitragsbild: ©lenisveasbücherwelt.de

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