Rezension Gegenlicht von Bernhard Aichner

GEGENLICHT von Bernhard Aichner ©btb Verlag
ORIGINALAUSGABE
Paperback , Klappenbroschur, 320 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-442-75917-0
Erschienen am  26. Juli 2021
17,00 €

Es ist Sommer in Berlin. Ein Mann fällt vom Himmel. Ein blinder Passagier, versteckt im Fahrwerkraum eines Flugzeugs. Ein Leben, das im Garten einer hübschen Jugendstilvilla endet. Noch im Tod wird der Mann beraubt – und eine Geschichte aus Not und Gier nimmt ihren Anfang. Sie wird viele Leben kosten und manche Träume zerstören. Pressefotograf Bronski und seine Kollegin Svenja Spielmann recherchieren in einer Welt der Gewalt und des schönen Scheins.

Seit er denken kann, fotografiert Bronski das Unglück. Richtet seinen Blick auf das Dunkle in der Welt. Dort, wo Menschen sterben, taucht er auf. Er hält das Unheil fest, ist fasziniert von der Stille des Todes – und immer wieder auf der Suche nach einem Leben, das Sinn verspricht und auf die Liebe setzt.

Zum Autor

Bernhard Aichner (1972) lebt als Schriftsteller und Fotograf in Innsbruck. Er schreibt Romane, Hörspiele und Theaterstücke. Für seine Arbeit wurde er mit mehreren Literaturpreisen und Stipendien ausgezeichnet, zuletzt mit dem Burgdorfer Krimipreis 2014, dem Crime Cologne Award 2015 und dem Friedrich Glauser Preis 2017.

Die Thriller seiner „Totenfrau“-Trilogie standen monatelang an der Spitze der Bestsellerlisten. Die Romane wurden in 16 Länder verkauft, u.a. auch nach USA und England. Mit „BÖSLAND“ und „DER FUND“ schloss er 2018 und 2019 an seine internationalen Erfolge an.

Meine Meinung

Seit der Totenfrau-Trilogie bin ich ja ein Fan von Aichners speziellem Schreibstil. Da mir auch der 1. Teil dieser Reihe sehr gut gefallen hatte, war ich natürlich sehr gespannt auf die Fortsetzung der Max Bronski-Reihe.

In diesem neuen Fall geht es um einen blinden Passagier, der quasi erfroren vom Himmel fällt und zwar in den Garten von einem Junggesellen, der sich gerade die Zeit mit seiner teuren Gespielin vertreibt.

Als die Polizei und Max Bronski eintreffen, ist diese Zeugin aber schon entschwunden und mit ihr noch mehr, wie sich später erst herausstellen wird. Dadurch wird dieser Todesfall erst zu einem wirklichen Fall für Max Bronski.

Es war von Anfang an wieder spannend und fesselnd geschrieben, so dass es sehr flüssig zu lesen war, wie man es von dem Autoren auch gewohnt ist.

Alles in allem konnte mich dieser 2. Teil aber nicht so fesseln und begeistern wie der Autakt der Reihe. Von mir bekommt Gegenlicht 4 Sterne.

4 von 5 Sternen

Cover, Buchdetails, Klappentext und Infos zum Autoren: ©btb Verlag
Rezension: ©lenisveasbücherwelt.de
Beitragsbild: ©lenisveasbücherwelt.de

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