Rezension Die Patientin von Christine Brand

©Blanvalet Verlag
ORIGINALAUSGABE
Paperback , Klappenbroschur, 480 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-7645-0704-6
Erschienen am  30. März 2020
15,00 €
Der blinde Nathaniel und sein kleiner Patensohn Silas geben ein merkwürdiges Paar ab – doch seit dem Tag, an dem Nathaniel Silas‘ Mutter das Leben rettete, sind sie unzertrennlich. Jeden Monat besuchen sie gemeinsam die Komastation des Berner Spitals, doch heute stimmt etwas nicht. Eine fremde Frau liegt in dem Bett, in dem vier Jahre lang Silas‘ Mutter lag. Der Oberarzt behauptet, sie sei gestorben. Doch es gibt kein Grab, keinen Totenschein, keine Antworten auf Nathaniels Fragen. Als seine gute Freundin, die Journalistin Milla Nova, herausfindet, dass in der Schweiz mehrere Komapatienten verschollen sind, wittert sie einen Skandal. Dann tauchen Leichen am Ufer der Aare auf, die alles in einem anderen Licht erscheinen lassen. Nathaniel wird klar: Die verschwundene Patientin lebt – doch sie schwebt in tödlicher Gefahr …
Zur Autorin
Christine Brand, geboren und aufgewachsen im Schweizer Emmental, arbeitete als Redakteurin bei der »Neuen Zürcher Zeitung«, als Reporterin beim Schweizer Fernsehen und als Gerichtsreporterin. Im Gerichtssaal und durch Recherchen und Reportagen über die Polizeiarbeit erhielt sie Einblick in die Welt der Justiz und der Kriminologie. Sie hat bereits Romane und Kurzgeschichten bei Schweizer Verlagen veröffentlicht. »Blind« ist ihr erster Roman bei Blanvalet. Christine Brand lebt in Zürich, reist aber die meiste Zeit des Jahres um die Welt.
Meine Meinung
Ich hatte den 1. Teil Blind letztes Jahr mit Begeisterung gelesen und war daher sehr gespannt auf die Fortsetzung.
Man trifft hier wieder auf den blinden Nathaniel und seinen Patensohn Silas, dessen Mutter seit 4 Jahren im Koma liegt. Bei ihrem nächsten Besuch im Krankenhaus berichtet Silas ihm, dass dort im Bett nicht seine Mama Carole liegen würde. Daraufhin stellt Nathaniel Nachforschungen an.
Er nimmt wieder Kontakt mit der Journalistin Milla auf und diese stellt mit Hilfe eines befreundeten Arztes fest, dass Carole wohl nicht die einzige verschwundene Komapatientin ist.
Ausserdem tauchen mehrere Leichen auf. Hängt dies vielleicht auch mit den verschwundenen Komapatienten zusammen?
Alles in allem fand ich die Geschichte an sich sehr interessant, aber das Buch hatte für mich sehr viele Längen, so dass meine Begeisterung dann etwas geschmälert wurde.
Ich muss sagen, dass mir der 1. Teil doch wesentlich besser gefallen hat. Von mir bekommt dieser Kriminalroman 3,5 Sterne.
3,5 von 5 Sternen
Cover, Buchdetails und Klappentext: ©Blanvalet Verlag
Infos zur Autorin: ©Blanvalet Verlag
Rezension: ©lenisveasbücherwelt.de
Beitragsbild: ©lenisveasbücherwelt.de

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